Endstadium (ausnahmsweise nicht antideutsch**)

Wer Links ist, soll gefälligst nicht auf Unterschichtsromantik machen und die Finger vom Klassenkampf lassen.

Dorfdisco

Der Klassenkampf (mal abgesehen davon, dass Klassenkampf als regelmäßige Veranstaltung huete vor allem von oben stattfindet) heutzutage ist doch eine kreuzaffirmative Veranstaltung zur vermeintlich gerechteren Verwaltung der Reichtümer dieser Nation.

Tekknoatze

Liebe Dorfdiscos und Tekknoatzes, lest doch die Texte der Gruppierung, auf die ihr dann zum Teil geheimnisvoll raunend verweist – „das hat mir die Sekte […] eingetrichter[t]“ (Dorfdisco) – doch bitte gründlich.

Zum Beispiel: Vom staatsgefährdenden* Klassenkampf zum gewerkschaftlichen Ritual, wo sich zum Schluss auch ein Aufruf zum Klassenkampf findet:

Die Unvereinbarkeit von kapitalistischem Wachstumserfolg mit dem Lebensunterhalt seiner Produzenten, wegen der Arbeiter sich einmal aufgestellt haben, ist heute offiziell erklärtes und praktisch wahrgemachtes Programm. Und was macht die malträtierte Klasse? Kommt sie aus gutem Grund auf die gar nicht überholte Praxis des Lohnkampfes zurück? Nein. Sie bleibt dabei, ihr Interesse von anderen vertreten zu lassen, die wissen, was geht – und sieht zu, was aus ihr wird.

Man kann auch hier Reinschnuppern in das Thema.

Auf jeden Fall: Lesen, Denken, Kommentare posten. In dieser Reihenfolge. Bitte.

* das ist kein Synonym für „kreuzaffirmativ“
** Das war ein Fehler: Wer den Argumenten eines Antifatzke zustimmt (siehe insbesondere den zweiten Teil hier oder aber auch hier), weil die „weitgehend richtig“ sind, der ist antideutsch.